Carsten Lohff

Cembalist, studierte an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Hamburg die Fächer Cembalo und Musiktheorie, und vertiefte diese bei Johann Sonnleitner in Zürich, Bob Van Asperen in Den Haag und Gustav Leonhardt in Amsterdam.  Als Mitglied des Ensembles „Cantus Cölln“ war er an zahlreichen Aufnahmen beteiligt und wurde 2001 zum Professor für Cembalo im Fachbereich Musik der Hochschule für Künste Bremen ernannt.

 

Anne-Catherine Bücher

Cembalistin und Organistin, studierte Cembalo und Orgel mit Michèle Dévérité, Norbert Pétry Huguette Dreyfus, Françoise Lengellé und Robert Kohnen. Sie folgte auch den Continuo-Kursen von Martin Gester und Jesper Christensen. Seither spielt sie als Solistin oder Begleiterin in Europa sowie in Südamerika. Sie ist Mitglied der Compania Musical von Josep Cabre und spielt auch mit Le Concert Spirituel von Hervé Niquet und Arsys von Pierre Cao. Im Jahre 2000 gründete sie das Concert Lorrain und arbeitet ebenfalls mit Opéra de Nancy bei Vorbereitungen barocker Produktionnen. 

Christine Moran

Christine Moran, Geigerin, die geborene Kalifornierin hat an der Universität Berkeley studiert und führt ihr Violinenstudium an der Universität Montréal fort. In Kanada spielt sie mit den meisten auf alte Musik spezialisierten Ensembles : Arion-Ensemble, Studio für alte Musik Montréal, « Taffelmusik ». Sie hat an verschiedenen Universitäten Kammermusik gelehrt. Seit 1995 in Köln ansässig,  sie ist Mitglied des Ensembles Musica Fiata, Le Concert Brisé, und des Orchesters Cappella Coloniensis. 

Benjamin Perrot

Theorbist, nach seinem Gitarrenstudium und einigen Jahren Spielpraxis in improvisierter Musik beschließt er aus Leidenschaft, sich vor allem der alten Musik zu widmen. Er studiert Theorbe, Laute und Barockgitarre bei Eric Bellocq, Claire Antonini und Pascal Monteilhet weiter. Seither spielt er als Solist oder Begleiter in berühmten französischen und ausländischen Ensembles. Mit Florence Bolton ist er Mitbegründer und Mitleiter des Ensembles La Rêveuse. Er unterrichtet an verschiedenen Lehrgängen, Laute und Theorbe in der Versailles Konservatorium und ist Chef de Chant im Centre de Musique Baroque in gleichen Stadt.

Eric Bellocq

Theorbist, studierte in der Gitarrenklasse von Alexandre Lagoya an National Konservatorium von Paris, wo er ebenfalls die Harmonie und die alte Musik untersucht. Mit Ersten Preis hat er sein Diplom in 1983 bekommen. Er hat in den meisten die Gesamtheit und französische barocke Orchester gespielt : La Chapelle Royale, Les Musiciens du Louvre, Les Talens Lyriques, La Grande Ecurie et la Chambre du Roy, Le Concert Spirituel, Akâdemia, Le concert d'Astrée, et La Fenice und besonders mit Les Arts Florissants von William Christie. Seit 1990 ist er Mitglied des Ensemble Clément Janequin, eine der seltenen französischen Musik Ensemble der Renaissance. Etwa dreißig Aufnahmen zeugen von diesen Aktivitäten. « Le Chant des Balles - der Gesang der Bälle » erlaubt ihm in Szene mit Jongleur Vincent Delaveneze zu entwickeln mit alte und persönliche Musik. Eric Bellocq ist auch Professor in der National Konservatorium von Paris.

 

images/ericbellocq.jpg

Stefan Legée

Posaune, hat sein Musikstudium am C.N.R. in Reims in der Posaunenklasse von Amédé Grivillers. Er gewinnt 1982 einstimmig den ersten Preis am C.N.S.M. Paris in der Klasse von Gilles Millières. Dritter Preis beim Internationalen Musikwettbewerb von Prag 1987. Seine musikalischen Aktivitäten sind diverser und konzentriert besonders auf alte Musik, er spielt mit Jordi Savall, William Christie, Les Saqueboutiers de Toulouse La Fenice, René Jacobs, Fabio Biondi und das Ensemble "Ventosum". Er ist Posaunensolist im Orchester Concerts Colonne. Am Conservatorium von Saint-Maur lehrt er Posaune.

Freddy Eichelberger

Organist und Cembalist, wurde in Paris geboren. Nach einer soliden Ausbildung zum Organisten und Cembalisten widmet er sich vorrangig der Kammermusik mit alten Instrumenten und dem musikalischen Theater, unter anderem mit dem Ensemble „Les Witches“. Seine steigende Vorliebe für die Improvisation führt ihn dazu, mit Musikern verschiedenster Provenienzen zu spielen und sich als Lehrer beim Festival der Improvisierten Musik in Lausanne sowie an verschiedenen Konservatorien zu betätigen. Er ist Mitorganisator der Integralen Kantaten von Bach, aufgeführt in der Reformierten Kirche der Bastille in Paris.

 

Gäste...

Julie Hassler

hat Fagott, Perkussion und Gesang am Konservatorium von seinem Montpellier Geburtstadt studiert. Sie hat sich danach in Alter Musik in Paris und am Barocken Studio von Versailles spezialisiert. Sie produziert sich seit 1993 mit zahlreichen Ensembles, darunter Les Musiciens du Louvre (Marc Minkowski), L’Ecurie et la Chambre du Roy (Jean-Claude Malgoire), La Symphonie du Marais (Hugo Reyne) und Doulce Mémoire (Denis Raisin-Dadre). Sein repertoire, hauptsächlich barockes ebenfalls einschliesst auch Werken aus Komtenporanischer und Renaissance Musik. Julie Hasssler hat auch mit Les Jeunes Solistes und Rachid Safir an der ersten Interpretation von Fénelon Madrigalen und les Elégies von Duino aus Rilke teilgenommen. Sie lehrt den barocken Gesang an Conservatoire Charles Münch in Paris.
images/baeuml.jpg

Katharina Bäuml

oboe, schalmei, dulzian wurde in München geboren und studierte zunächst moderne Oboe in Hannover, Hamburg, und Mannheim. Ihre Liebe zu historischen Rohrblattinstrumenten bewog sie daneben auch zum Studium der Barockoboe in Hamburg und an der  Schola Cantorum Basel bei Katharina Arfken. Auch mit Meisterkursen bei Ku Ebbinge, Alfredo Bernardini, Paul Dombrecht und Bruce Haynes spezialisierte sie sich weiter in verschiedenen Bereichen der Alten Musik. Für beide Studiengänge erhielt sie Diplome „mit Auszeichnung“. Katharina spielt unter der Leitung von Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Marc Minkowski u.a.. Als regelmäßiger Gast bei berühmten Ensembles der alten Musik ist sie an zahlreichen Ton- und Rundfunkaufnahmen beteiligt. 2005 gründete sie das Ensemble „Capella de la Torre“, welches sich besonders der Musik des XVIten und XVIIten Jahrhunderts widmet und mit dem 2008 die dritte CD veröffentlicht wurde.

Pierre-Alain Clerc

ist Organist in St. Laurent und St. Paul zu Lausanne. Er unterrichtet zudem Orgel am Konservatorium von Lausanne sowie Cembalo und Generalbass am Genfer Zentrum für Alte Musik. In den vergangenen Jahren wurde sein Spiel insbesondere durch den Einfluss von Michel Radulescu, Jesper Christensen und Rudolf Lutz geprägt. Parallel zu seinen Aktivitäten in der Lehre und als Konzertinterpret konnte er weiterhin nach vier Jahren Studium der Theaterwissenschaften Sein Interesse für die musikalische wie auch literarische Rhetorik konnte durch diese Arbeit weiter verstärkt und bereichert werden. 
images/pierrealainclerc.jpg
Photos : Carsten Lohff, Anne-Catherine Bucher, Christine Moran: Klaus L. Neuman, Eric Bellocq : Emiko Hall 

 


©    Le Concert Brisé - 2008
Texte édité par: William Dongois - Administration: Françoise Burri - Mise en Pages: Thierry Buclin